Mit großer Spannung startete der ADAC SimRacing GT4 Cup in die neue Saison – und für den MSC Comet Durmersheim saß einmal mehr Norman König im Sim-Rig. Auf der anspruchsvollen Strecke, in den Holländischen Dünen von Zandvoort, wartete ein stark besetztes Fahrerfeld, das vom ersten Qualifying-Run an keine Fehler verzieh.
Qualifying: Solide Ausgangsbasis
Norman König erwischte einen schwierigen Start ins Zeittraining. Leider wurde er immer wieder vom Verkehr und Verschmutzter Fahrbahn ausgebremst. Die Abstände waren – typisch für die GT4-Klasse – extrem eng, sodass bereits wenige Zehntelsekunden über mehrere Startplätze entschieden. Am Ende stand ein 13. Startplatz mit nur 0,6sec Rückstand auf Platz 1 auf dem Tabloid.
Rennstart: Kämpferisch durch die erste Phase
Der Start verlief kontrolliert. König hielt seine Linie in der ersten Kurve und konnte Positionsverluste vermeiden – ein wichtiger Faktor angesichts des dichten Feldes, bei dem es einige Unfälle in der Startphase gab.
Erneut vom Verkehr ausgebremst wollte Norman den Anschluss an die Führungsgruppe nicht verlieren und arbeitete sich nach vorne, was ihm jedoch aufgrund verschmutzter Fahrbahn, einem leichten Gegnerkontakt und kalten Reifen zum Verhängnis wurde. Nach einem Dreher und Schaden an der Frontpartie, musste er das komplette Fahrerfeld passieren lassen und konnte sich auf P31 wieder einordnen.
Nun folgte ein Strategischer Geniestreich unseres Fahrers.
Sobald das Boxenfenster eine Runde später öffnete, kam er zum Pflichtboxenstop an die Garage. Vorgabe ist es mindestens 60sec von Einfahrt bis Ausfahrt zu benötigen. Mit 60,2sec gelang ein Pitstop in Perfektion und die Aufholjagd ohne Verkehr konnte beginnen.
Am Ende konnte ein für die Umstände entsprechender, Sensationeller 13. Platz erreicht werden.
Zweites Rennen versprach erneut Spannung
Im zweiten Lauf des Abends war es erneut wichtig, keine Positionen zu verlieren und von Unfällen fern zu halten, was unserer Nr.4 dank guter Reaktionen und Ausweichmanövern gelang.
Ein erneut perfekter Boxenstop mit 60,3sec war Teil einer soliden Leistung.
Kurz vor Ende des Rennens auf P8 liegend kam es leider erneut zu einem Zwischenfall. Der Vordermann kam kaum noch um die Kurven und Norman drehte sich ein, da er stark abbremsen musste um eine Kollision zu vermeiden. Zurück auf der Strecke blieb am Ende nurnoch Position 11 im Resultat.
Alles in allem ein solider Saisonstart bei dem das Potenzial für Top10 Platzierungen auf jeden Fall zu erkennen war!
